Donnerstag, 18. August 2022

Tag 13: PAUSE in Triest

PAUSE in Triest:

Zuerst hab ich laaaaaange geschlafen. Danach hab ich noch läääääääänger und gemütlich gefrühstückt. Die Wäsche hab ich gestern am Abend noch gewaschen. In der Zwischenzeit ist alles trocken. Somit konnte ich nach dem Frühstück gleich losstapfen.
 
Ich spazierte durch die Stadt, den Kai entlang, noch einmal zum alten Bahnhof Campo Marzio. Anschließend ging ich in die andere Richtung und landete im alten Hafen "Porto Vecchio".
 
Der Hafen Triest (Porto di Trieste) ist ein Freihafen und größter Seehafen der oberen Adria. Der Tiefwasserhafen gilt als maritimes Tor für Norditalien, Deutschland, Österreich und Zentraleuropa beziehungsweise als Endpunkt der maritimen Seidenstraße mit ihren Verbindungen über den Suezkanal beziehungsweise die Türkei nach China, Japan und viele Länder Asiens. Der Hafen von Triest ist ein Logistik-Knotenpunkt und über die Baltisch-Adriatische Achse bis in den Ostseeraum und nach Skandinavien vernetzt.
 
Der Hafen Triest ist in fünf Freihafenzonen unterteilt, von denen drei privatwirtschaftlich betrieben werden:
Alter Freihafen (Punto Franco Vecchio)
Neuer Freihafen (Punto Franco Nuovo)
Holz-Terminal (Scalo Legnai)

Die verbleibenden zwei werden direkt von der Hafenbehörde verwaltet und industriell genutzt:
Mineralöl-Freihafenzone (Punto Franco olii minerali)
Zaulkanal-Freihafenzone (Punto Franco del canale di Zaule)
 
Triest war einer der ersten Häfen weltweit, der mit einer hydrodynamischen Anlage ausgestattet wurde. Das Gebäude hierfür befindet sich hinter dem Hauptpier und wird durch zwei Türme an der Hauptfassade gekennzeichnet. Die Anlage versorgte verschiedene Kaikräne sowie Kräne und Hubanlagen der Speicherhäuser mit Strom. Seit 1983 wird sie nicht mehr betrieben.
 
Das Gebiet des Alten Hafens ist von großer städtebaulicher Bedeutung für Triest und bietet der Stadt die Möglichkeit einer kulturellen und kommerziellen Wiedernutzung im maritimen Geist der Stadt. SO die Theorie. Das ganze Arreal machte eher einen verfallenen und desolaten Eindruck auf mich.
 
Und .... eigentlich ist das alles Sperrzone. Aber hinter irgendwelchen Gleisen zwischen zwei verfallenen Gebäuden und neben einer Tafel mit der Aufschrift "FlixBus" (ich hab gar keinen FixBus gesehen?) stand ein Gittertor offen und ich ging hinein. Ich ging das ganze Areal entlang bzw. durch, bis es nicht mehr weiterging und ich umkehren musste. Kaum hatte ich eine Kehrtwendung gemacht, kam mir schon ein Security Fahrzeug entgegen. Wie sind Sie da reingekommen? Über welche Mauer? Oder Zaun? Wo genau? Hier ist alles gesperrt, gefährliche Zone! Sie können hier gar nicht hineingehen! Ich musste dem zeigen, bei welchem offenen Tor ich reingegangen bin. Dort putzte er dann die Aufsichtsbeamtin zusammen, weil sie mich durchgehen hat lassen.
 
Jessasnaaaaa, hab ich ein Drama ausgelöst. Fotos konnte ich dann natürlich keine mehr machen. Dabei hätte ich gerne die Schiffe, die dort am alten Kai lagen, fotografiert!
 
Um die Mittagszeit tauchten Wolken auf, die sich bald verdichteten und zu einem heftigen Gewitter führten. Ich hoffe, dass ich morgen regenfrei bleibe! Der Wetterbericht sagt derzeit auch für morgen Vormittag Gewitter voraus. Rüsten muss ich mich auf alle Fälle. Aber das kenn ich ja schon :-) Meine Regensachen sind immer griffbereit.

Morgen geht's weiter auf historischen Spuren ...

Höhe Triest: unverändert 13 m ü NHN (bezieht sich auf mein Hotel)

1 Kommentar:

  1. Jawoll.....so gehört sich das Gaby. Besichtigen, dass man nicht darf. Ganz meins. Lgm

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